Pflege und Alltag
Frühstück, Mittagessen und ein Imbiss an einem gemeinsamen Tisch. Und dabei ganz nebenbei Selbständigkeit: sich selbst auftun, Hände waschen, sich anziehen. Kleine Fertigkeiten, die grosse Freiheit bringen.
Öffentliche Einrichtung der Gemeinde Plav · seit 2012
Jeden Morgen um sieben Uhr öffnen wir die Türen unseres Zentrums und empfangen die Kinder und Jugendlichen in einer warmen, sicheren und ermutigenden Umgebung.
Den Tag füllen wir mit Gemeinschaft, Lernen und Aktivitäten, die auf die Möglichkeiten und Bedürfnisse jedes Kindes abgestimmt sind. Mit Übungen, Musik, kreativem Gestalten, Spiel und gemeinsamen Mahlzeiten schaffen wir einen Raum, in dem sich jedes Kind angenommen, wertvoll und unterstützt fühlt.
Denn für uns hat Fortschritt weder einen festen Weg noch ein festes Tempo. Jeder kleine Schritt zählt, und jedes Lächeln ist ein Erfolg.
Am Ende des Tages bringt unser organisierter Fahrdienst die Kinder sicher zu ihren Familien zurück.
Bei uns lernen Kinder und Jugendliche die kleinen Dinge, die den ganzen Tag einer Familie verändern: sich allein anziehen, Saft eingiessen, ohne zu kleckern, warten, bis man an der Reihe ist. Jedes nach seinem eigenen Programm und in seinem eigenen Tempo — denn niemand lernt gleich und niemand gleich schnell.
Das Zentrum gibt es, weil Eltern darum gekämpft haben. Gegründet 2011 mit Unterstützung der Gemeinde Plav und des Ministeriums für Arbeit und Soziales, öffnete es am 17. September 2012 seine Türen. Der Gedanke dahinter war einfach: Hilfe soll dort sein, wo die Familie lebt — nicht Hunderte Kilometer entfernt.
Fünfzehn Kinder, fünfzehn Mitarbeitende — das heisst, für jedes ist Zeit da. Im Team sind Sozialarbeiter, Psychologin, Physiotherapeutin, Erzieherin, medizinische Fachkräfte, Pflegehelfer, Köchin und Fahrer. Unser Haus misst 242 m², im Hof stehen eine Schaukel, ein rollstuhlgerechtes Karussell und ein Basketballkorb.
Alles, was wir tun, hat ein Ziel: dass sich jedes Kind bei uns angenommen, wertvoll und unterstützt fühlt.
Frühstück, Mittagessen und ein Imbiss an einem gemeinsamen Tisch. Und dabei ganz nebenbei Selbständigkeit: sich selbst auftun, Hände waschen, sich anziehen. Kleine Fertigkeiten, die grosse Freiheit bringen.
Drei Einheiten am Tag, jedes Kind nach seinem eigenen Plan. Physiotherapie für den Körper, der Snoezelen-Raum für Ruhe und Konzentration, Ergotherapie für Hände und Geduld. Wenn nötig, kommt eine Fachärztin dazu.
Montags Musik, dienstags Farben, mittwochs Werkstatt, donnerstags wieder Musik, freitags Zeichnen. Mittwochs und freitags geht es in die Sporthalle — der Tag hört ja nicht am Tisch auf.
Morgens holt der Bus die Kinder ab, nachmittags bringt er sie heim. Eltern bekommen Rat und Rückhalt, und Kinder, die Kindergarten oder Schule besuchen, zusätzliche Förderung.
Unser Tag hat seinen eigenen Rhythmus — vertraut und vorhersehbar, denn Sicherheit beginnt damit, zu wissen, was als Nächstes kommt. So sieht ein ganz gewöhnlicher Tag im Zentrum aus.
Ihr Kind ist bei uns willkommen. Rufen Sie an oder kommen Sie einfach vorbei — wir zeigen Ihnen die Räume, stellen das Team vor und beantworten jede Frage ehrlich und ohne Eile.
Wir organisieren die Fahrt zum Zentrum und wieder nach Hause.
Zwei Mahlzeiten und ein Imbiss an jedem Werktag.
Werktags von 07:00 bis 15:00 Uhr.
Unterstützung und Schulung für Eltern, gemeinsam mit Schule und Kindergarten.
Projekt
Das Zentrum eröffnet ein Kabinett für assistive Technologie für Kinder und Jugendliche mit Behinderung. Derzeit läuft die Erhebung des Bedarfs an assistiven Hilfsmitteln.
Über das Projekt berichteten RTCG, Standard und Cetinjski list.
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Jede Person hat nach dem Gesetz über den freien Zugang zu Informationen das Recht auf Auskunft. Anträge können per Post, per E-Mail oder über das Formular auf dieser Seite gestellt werden.
